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FAQ

Aus den Pilzen werden zuerst alle alkohollöslichen Stoffe extrahiert und danach zusätzlich alle heißwasserlöslichen. Dadurch werden alle wichtigen Wirkstoffe aus den Pilzen extrahiert und zurück bleibt nur das Fasermaterial.

Die Zellwände von Pilzen bestehen aus Chitin. In diesen Zellwänden befinden sich die meisten der interessanten Wirkstoffe. Da Chitin vom menschlichen Körper nicht verdaut werden kann, können auch die Wirkstoffe nur sehr schwer herausgelöst werden. Durch die Extraktion dagegen sind die Wirkstoffe aus den Pilzzellen bereits herausgelöst und sind somit für den Körper sehr schnell bioverfügbar.

Um den gleichen Effekt wie durch die Einnahme von Extrakten zu erreichen, müssten also sehr große Mengen an Frischpilze verspeist werden.

Dennoch ist es empfehlenswert zusätzlich Frischpilze zu verspeisen. In der traditionellen chinesischen Medizin wird der Verzehr von 150 g Frischpilze pro Tag empfohlen.

Da die Extraktstoffe in den Flüssigextrakten bereits gelöst sind, können sie sehr schnell vom Körper aufgenommen werden. Ein großer Teil der Wirkstoffe wird bei der Einnahme von Flüssigextrakten auch bereits über die Mundschleimhäute aufgenommen. Die Kapseln müssen dagegen erst vom Körper aufgelöst werden und die Wirkstoffe werden erst im Darm aufgenommen.

Auch bei Pilzpulverkapseln muss der Körper zuerst die Kapselhülle auflösen und anschließend müssen die Wirkstoffe noch aus den Zellwänden herausgelöst werden. In den Extrakten sind die Wirkstoffe dagegen bereits herausgelöst. Um den gleichen Effekt mit Pilzpulver zu erreichen, müssen also sehr viel größere Mengen verzehrt werden.

Aus den Pilzen werden zuerst alle alkohollöslichen Stoffe extrahiert und danach zusätzlich alle heißwasserlöslichen. Dadurch werden alle wichtigen Wirkstoffe aus den Pilzen extrahiert und zurück bleibt nur das Fasermaterial. Die Extraktionsparameter unterscheiden sich je nach Pilzart und wurden zuerst aus chinesischen wissenschaftlichen Studien entnommen und mit europäischen Pharmazeuten weiterentwickelt.

Die groben Anwendungsgebiete finden Sie im beiliegenden Infomaterial. Für genauere Einsatzgebiete empfehlen wir Ihnen gerne einschlägige Fachliteratur oder Experten.

Für Lion’s Mane, Reishi, Shiitake und Pleurotus werden die Kulturen von Stoff’n hergestellt und im eigenen Betrieb und in einem Partnerbetrieb in einem benachbarten Ort großgezogen. Die Chaga-Pilze stammen aus skandinavischer Wildsammlung. Cordyceps stammt von einem europäischen Partnerbetrieb.

In der traditionellen chinesischen Medizin und auch in der modernen Wissenschaft bezieht sich der weitaus überwiegende Teil der Studien auf die Verwendung des Fruchtkörpers. Die Zucht des Fruchtkörpers erfordert einen sehr viel höheren Aufwand als die Zucht des reinen Myzels. Dieser enthält auch sehr viel höhere Konzentration der meisterforschten Stoffe (Polysaccharide und Beta-Glucane) als das Myzel.

Wie spätestens seit dem Atomunfall in Tschernobyl bekannt ist, nehmen Pilze sehr einfach Radioaktivität und Giftstoffe aus der Umwelt aus. Wenn die Pilze in Ländern angebaut werden, die nicht unseren Umweltstandards entsprechen, enthalten die daraus entstandenen Produkte oft höhere Belastungen als nach europäischen Grenzwerten erlaubt.

Unsere Pilzextrakte werden regelmäßig von einem europaweit führenden Labor auf Schwermetallbelastung, bakterielle Kontamination und über 200 Pestizide überprüft. Die Laborberichte lassen wir Ihnen gerne auf Anfrage zukommen.

Für die beste Wirkung sollten die Pilzextrakte morgens auf nüchternen Magen eingenommen werden. Sollte das nicht möglich sein, kann die Einnahme auch über den Tag verteilt oder zu anderen Zeiten stattfinden. Reishi kann auch am Abend eingenommen werden. Cordyceps sollte nicht am Abend eingenommen werden, da die energetisierende Wirkung sonst zu Schlafproblemen führen kann.

Für die beste Wirkung sollten die Extrakte direkt in den Mund eingenommen werden und einige Minuten herumgespült werden. Dadurch werden die Wirkstoffe über die Mundschleimhaut aufgenommen. Sollte Ihnen der Geschmack zu intensiv sein, kann das Extrakt auch in einem Glas kaltem oder heißem Wasser, Müsli oder Smoothie aufgelöst werden.

Die Extraktion erfolgt im Verhältnis 1:10 (1 Teil Pflanzenmaterial, 10 Teile Lösungsmittel). Pflanzen und Pilze werden üblicherweise in einem Verhältnis von 1:10 bis 1:20 extrahiert. Das heißt bei einem 1:10 Verhältnis handelt es sich um ein relativ starkes Extrakt.

Alkohol ist ein extrem wirksames Lösungsmittel und ideal für die Extraktion von Pflanzen- oder Pilzinhaltsstoffen geeignet. Alkohol löst sehr viel mehr Wirkstoffe aus einem Stoff heraus als vergleichbare Lösungsmittel wie beispielsweise Glycerin oder Pflanzenöle.

Zusätzlich ist Alkohol ein sehr gutes natürliches Konservierungsmittel und erhöht die Haltbarkeit des Flüssigextraktes.

Eine Tagesportion von 1,65ml enthält 0,375 ml Alkohol, das ist weniger als in einem Glas Apfelsaft oder sogar einer reifen Banane enthalten ist.

Pleurotus (Austernseitling), Reishi (Glänzender Lackporling), Lion’s Mane (Igelstachelbart) und Chaga (Schiefer Schillerporling) sind auch in heimischen Wäldern zu finden, wenn auch nur sehr selten. Shiitake-Pilze kommen ursprünglich aus Japan und sind bei uns nicht heimisch. Der von uns angebotene Cordyceps sinensis wächst urspünglich im Himalaya.

Pleurotus (Austernseitling), Lion’s Mane (Igelstachelbart) und Shiitake-Pilze sind auch beliebte Speisepilze und können auf verschiedenste Arten zubereitet werden. Reishi, Chaga und Cordyceps wurden seit jeher nur für ihre medizinische Wirkung eingesetzt und ursprünglich zu einem Tee aufgegossen. Die Konsistenz dieser Pilze ist sehr hart, die Pilze können nicht zerkaut und auch nur mit speziellen Maschinen zerrieben werden.

Die Wirkung setzt je nach Person unterschiedlich ein. Während mache Personen bereits nach zwei Wochen regelmäßiger Einnahme Verbesserungen bemerken, dauert es üblicherweise ungefähr drei Monate, bis eine Verbesserung des jeweiligen Zustandes eintritt.

Nach ungefähr 3-monatiger Einnahme sollte eine Pause von einer Woche eingelegt werden.

Für Schwangere und Stillende empfehlen wir die Rücksprache mit dem Arzt.

Auch wenn die Extrakte allgemein gut verträglich sind, kann es mit bestimmten Medikamenten zu Kreuzunverträglichkeiten kommen. Vor der Einnahme der Pilzextrakte sollten diese mit Ihrem Arzt oder Apotheker abgeklärt werden.

Pilze bzw. Pilzextrakte sind allgemein sehr gut verträglich. Sollten körperliche Reaktionen nach der Einnahme auftreten, ist von einer weiteren Einnahme abzusehen. Cordyceps sollte aufgrund der energetisierenden Wirkung nicht am Abend eingenommen werden.

Nur ein hochwertiger Rohstoff garantiert auch ein hochwertiges Extrakt.

Dadurch, dass wir die ganze Wertschöpfungskette vom Anbau der Pilze, über die Verarbeitung bis hin zum Verkauf anbieten, können wir ein wirklich qualitativ hochwertiges Produkt garantieren. Die Methoden werden in der eigenen Pilzzucht entwickelt und die Flüssigextrakte in der eigenen Produktion hergestellt.

Im Gegensatz zu den meisten Nahrungsergänzungsmittelherstellern wachsen unsere Pilze in Europa und zum größten Teil sogar in Österreich. Die Pilze bzw. auch die daraus hergestellten Extrakte von anderen Nahrungsergänzungsmittelherstellern stammen zu 99 % aus China.

Im Gegensatz zu anderen Produzenten stammen unsere Extrakte aus dem Pilzfruchtkörper. Nur im Fall des Cordyceps stammt das Produkt aus dem Pilzmyzel. Für diesen Pilz wird auch immer schon das Myzel verwendet und eine Zucht des Fruchtkörpers ist bisher weltweit noch nicht gelungen.

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